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Wir, die Gemeinderäte der CDU, sind Garant für eine Politik mit Augenmaß, Bürgernähe und Verlässlichkeit. Wir stehen auch in Zukunft für den Erhalt der hohen Lebensqualität in Keltern  und einen weiteren Ausbau der Standortvorteile. Unser Programm:

Anbindung Kelterns an den Schienenverkehr prüfen

Keltern darf nicht in den Verkehrsschatten geraten. Hier ist ein langfristiges Engagement nötig. Eine Anbindung an den Schienenverkehr ist ökologisch sinnvoll und für die Bürgerschaft von hohem Nutzen.

Für Einkaufen im Ort

Das Einkaufen vor Ort muss Vorrang haben vor großen Supermärkten auf der "grünen Wiese".  Wir sollten die Chance nutzen, in Dietlingen ein modernes Einkaufszentrum in der Ortsmitte zu etablieren.

Aufwertung und Erhalt der Schulen

Die Gemeinde hat viel investiert, um die Hauptschule in Dietlingen aufzuwerten und mit einer Ganztagesbetreuung attraktiver zu machen. Ein Ausbau zur Werkrealschule ist zwingend erforderlich. Die CDU setzt sich dafür ein, die Schulstandorte in Dietlingen und Ellmendingen zu erhalten.

Kindergärten in allen vier großen Ortsteilen

Kinder sind unsere Zukunft, und die CDU möchte, dass Keltern eine attraktive Gemeinde für junge Familien bleibt. Deshalb soll auch in Zukunft eine wohnortnahe Betreuung im Kindergarten garantiert werden.

Solide Finanzpolitik fortsetzen

Keltern muss seine solide und nachhaltige Finanzpolitik mit geringer Schuldenlast fortsetzen. Dabei kann Bürgermeister Pfeifer auf die Unterstützung der CDU verlassen. Das gilt auch für die kontinuierliche Förderung der Vereine trotz knapper werdender Mittel.

Ausweisung neuer Gewerbeflächen

Keltern braucht wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. Das neue Gewerbegebiet "Dammfeld" reicht langfristig nicht aus. Es gilt, möglichst frühzeitig die Weichen zu stellen, damit in Keltern Arbeitsplätze erhalten werden und neue geschaffen werden können.

Verbesserte Internetanbindung

Schnelle Internetverbindungen sind heutzutage unverzichtbar. Doch die Anbindung an das weltweite Datennetz ist in manchen Ortsteilen noch unbefriedigend. Die CDU unterstützt die Gemeinde bei ihren Bemühungen, die Infrastruktur zu verbessern.

Verbesserung und Ausbau des Radwegenetzes

Kelterns reizvolle Landschaft lockt Radfahrer aus weitem Umkreis an. Auch etliche Berufspendler sind mit dem Fahrrad unterwegs. Die CDU macht sich dafür stark, das Radwegenetz in Keltern auszubauen und zu verbessern, auch aus ökologischen Gründen.

Keltern als Weinbaugemeinde stärken

Der Weinbau hat Keltern über die Region hinaus bekannt gemacht. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen: Durch eine verstärkte öffentliche Darstellung als Weinbaugemeinde und durch die Förderung des Tourismus, was auch der örtlichen Gastronomie zugute kommt.

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Vortrag "Quo vadis Mittelstand und Handwerk" in Dietlingen

Mit 46 Milliarden Euro im Jahr werden Unternehmen in Deutschland durch staatliche Bürokratie belastet. Über 80 Prozent dieser Bürokratiekosten entfallen auf kleine und mittlere Betriebe. Darauf hat Wolfgang Mößner in seinem Vortrag "Quo vadis Mittelstand und Handwerk" im Dietlinger Rathaus aufmerksam gemacht. Der in Dietlingen wohnende Referent, der für die Kelterner CDU für den Kreistag kandidiert, bezeichnete den Kampf gegen die Bürokratie als politische Daueraufgabe.

Besonders der Mittelstand habe unter dem Bürokratie-Berg zu leiden, so Mößner. Allein auf Bundesebene gebe es rund 2100 Gesetze mit rund 46.000 Einzelvorschriften. Besonders ärgerlich sei eine Flut von Statistiken, die Betriebe abzuliefern hätten. Dagegen habe sich die Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU gewandt und erste Erfolge erzielt.

Kritik übte der Referent an der Europäischen Union. So wolle Brüssel die für viele Betriebe ärgerlichen Gleichstellungsvorschriften ausweiten. Mößner warnte vor weiteren erheblichen Belastungen: "Wenn auch Tante-Emma-Läden künftig rollstuhlgerechte Rampen und Gänge brauchen oder Preisauszeichnungen in Blindenschrift erfolgen müssen, bedeutet dies das Aus für viele Bäckerei-, Fleischerei- und sonstige Ladengeschäfte."

Wolfgang Mößner tadelte die öffentliche Hand für ihre schlechte Zahlungsmoral. Derzeit würden Rechnungen durchschnittlich erst 82 Tage nach Rechnungseingang beglichen. Besonders betroffen sei die Bauindustrie. Deshalb fordere die Mittelstandsvereinigung einen Erlass zur Einhaltung der vorgeschriebenen Zahlungsfrist von 30 Tagen.  

Der Referent setzte sich abschließend dafür ein, für arbeitsintensive Dienstleistungen (Handwerker-Rechnungen) nur noch einen reduzierten Mehrwertsteuersatz zu erheben. Weitere Themen waren die Reform der gesetzlichen Unfallversicherung und die Weiterentwicklung der Hauptschule zu einer Schule der frühen Berufsqualifikation.

Der Kelterner CDU-Vorsitzende Jürgen Th. Müller leitete die anschließende Fragestunde, die rege  genutzt wurde. Unter den interessierten Gästen waren die Kreisräte Herrmann Becker (Keltern), Kurt Ebel (Remchingen), der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Martin Gegenheimer (Remchingen) und die CDU-Vorsitzende von Niefern-Öschelbronn, Viktoria Schmid.

 

"Entbürokratisierung" forderte Wolfgang Mößner (rechts) bei seinem Vortrag im Dietlinger Rathaus. Links Gemeinde- und Kreisrat Hermann Becker, in der Mitte der Kelterner CDU-Vorsitzende Gemeinderat Jürgen Th. Müller.


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