CDU Keltern

Die Baden-Württemberg-Partei

Viktoria Schmid mit Ulrich Daub aus Ellmendingen

Viktoria Schmid sammelte Unterschriften mit der CDU Keltern für Pforzheim, als Zentrum der Polizei.

Zwei Aussagen standen für die Landtagsabgeordnete Viktoria Schmid im Mittelpunkt der Unterschriftenaktion, mit den CDU Gemeinderäten Michael Augenstein und Michael Sengle, am vergangenen Samstag auf dem Lindenplatz. Es muss im Enzkreis und dem Oberzentrum Pforzheim, weiterhin einen bürgernahen Standort einer Polizeizentrale geben, welcher die Sicherheit der Bürger garantiert. Denn Pforzheim kann und darf bei der Wahl der 12 Regionalpräsidien, als eine der sieben Großstädte in Baden-Württemberg nicht durchfallen.

Als weiteres sieht die CDU Abgeordnete Schmid, dass diese ohne Not und Nachweis der Notwendigkeit durchgeführte Reform viele Arbeitsplätze gefährdet. Nun wird sich der ein oder andere Fragen, die Beamten haben doch einen sicheren Arbeitsplatz und ein paar Kilometer mehr macht doch nichts.

Nein, mitnichten es gibt sehr viele Angestellte und Arbeiter bei der Polizei. Dies sind oftmals Frauen. Diese arbeiten, z.B. wegen ihrer Kinder, halbtags.

Sollte dies Reform, so wie geplant umgesetzt werden, müssen diese Angestellten z.B. von ihrem vorigen Arbeitsplatz in Tauberbischofsheim nach Schwäbisch Hall fahren, das sind über 70 Kilometer auf Landstraßen. Damit schicken wir nicht nur diese Menschen, in ihren sowieso strukturschwachen Gebieten, höchstwahrscheinlich in die Arbeitslosigkeit, sondern dies gilt dann vielerorts in Baden-Württemberg an den entsprechend aufgelösten Polizeistandorten. Bei 1200 - 1500 Euro monatlich, sind diese zusätzlichen Fahrtkosten, oder gar der Kauf eines zusätzlichen PKW für die Angestellten und Arbeiter nicht aufzubringen und an öffentliche Verkehrsmittel ist in vielen Fällen nicht zu denken. Außerdem werden die vielen ehrenamtlichen Polizeibeamten, welche sich aktiv in Vereinen engagieren und  somit kein Sozialarbeiter hierfür beschäftigt werden muss, ausgebremst. Denn morgens und abends 50-100 Kilometer täglich mehr zu fahren, zehrt hier nicht nur an den Finanzen, sondern schränkt auch verständlicherweise das ehrenamtliche Engagement nachhaltig ein.

Es sei noch angemerkt, auch die CDU hätte Pläne für eine Reform. Diese wäre allerdings wesentlich überschaubarer ausgefallen. Mit 25 Einheiten und zwischen 500 und 1000 Beschäftigten wären die Dienststellen wesentlich leistungsfähiger geblieben, die Arbeitsplätze wären nicht in weite Ferne gerückt und die Ökobilanz der Beschäftigten bei der Anfahrt zur Arbeit wäre wesentlich positiver ausgefallen.

Gemeinderat Dr. Alfred Schweitzer (Freie Wähler) war bei unserem Stand am vergangenen Samstag der Erste der für den Erhalt der Polizei in Pforzheim unterschrieb.

Die Unterschriftslisten wurden durch unsere Abgeordneten Herrn MdB Gunther Krichbaum und MdL Frau Viktoria Schmid an Herrn Innenminister Gall (SPD) überreicht.