CDU Keltern

Die Baden-Württemberg-Partei

Hauptversammlung CDU Keltern am 19. Juni 2015

Viktoria Schmid durfte einen floralen Gruß entgegen nehmen.

MdL Viktoria Schmid nahm bei der Hauptversammlung der CDU auch zur Genderideologie Stellung

 

Der Vorsitzende der CDU Keltern durfte bei der Hauptversammlung am Freitag 19. Juni, in Ellmendingen, nicht nur die CDU Landtagsabgeordnete Viktoria Schmid und Bürgermeister Prayon, sondern neben der Verwaltung und den Mitgliedern auch weitere interessierte Teilnehmer im Gasthaus Löwen begrüßen. Die aktuellen Themen aus der Landespolitik betreffen auch und gerade die Gemeinden in verschiedenster Weise, so Fraktionssprecher Hermann Becker. Viktoria Schmid ging auf den immer größer werdenden Strom von Flüchtlingen ein und machte deutlich, dass viele aus Kriegsgebieten kommen und unserer Unterstützung bedürfen. Es muss aber auch klar sein, dass Menschen die aus sicheren Herkunftsländern zu uns gelangen, durch schnelle Asylverfahren, bei nicht Vorliegen der Voraussetzungen, schnell wieder zurückgeschickt werden können. Das Hauptthema des Abends war eindeutig das Thema Schule und die Einführung des neuen Bildungsplans. Die Anwesenden waren sich einig, dass unser Schulsystem weiterhin differenziert bleiben sollte, allerdings so Viktoria Schmid, sollen bereits eingeführte bestehende Gemeinschaftsschulen, falls die CDU nach den Wahlen 2016 mit regiert, nicht auf den Prüfstand gestellt werden, damit nicht noch mehr Unsicherheit im Bildungssystem entsteht. Die Genderideologie und damit verbundenen Änderungen im Bildungsplan der grün-roten Landesregierung wurden kritisch diskutiert. Die Genderideologie bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht. D.h. das Geschlecht kann sich im Laufe eines Lebens immer wieder ändern. Dass niemand wegen seiner Art zu lieben diskriminiert werden darf ist selbstverständlich, dass aber in Schulen und später in Kindergärten hinein regiert wird stieß auf großes Unverständnis. Sexualität sollte Privatsache bleiben, so der Vorsitzende Michael Sengle.

Hauptversammlung CDU Keltern 2014

CDU Keltern bestätigt bei Wahl die Vorstandschaft – MdL Viktoria Schmid und Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon gratulieren den Gewählten

Bei der am Freitag 7. November stattgefundenen Hauptversammlung des CDU Gemeindeverbandes Keltern, im Gasthaus Löwen in Ellmendingen wurde Michael Sengle als alter und neuer Vorstand bestätigt. Als Stellvertreter wurde Jürgen Th. Müller, Schatzmeister Dr. Klaus Becker, Schriftührer Christoph Augenstein wieder gewählt. Die Beisitzer Wolf-Kersten Meyer, Wolfgang Mößner und Andreas Wurster werden auch in den nächsten zwei Jahren ehrenamtlich unterstützen. Michael Sengle machte in seinem Rechenschaftsbericht auch auf die vielen Herausforderungen der Zukunft für Keltern aufmerksam. Dass es gerade für junge Familien keine prickelnden Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich Wohnbebauung gibt, ist sehr schade. Die Gemeinde kann nur noch eine Handvoll Bauplätze anbieten, alle anderen Baulücken sind in Privatbesitz. Da darf durchaus die Frage gestattet sein, wie z.B. Ottenhausen mit rund 800 Einwohnern es geschafft hat mehr als 150 Bauplätze für junge Familien anzubieten und wie man sieht mit Erfolg. Viele Bürger sehen in Keltern seit langem eine Politik des Stillstandes nicht nur hinsichtlich Gewerbebaugebieten. Dies wurde auch in der letzten Gemeinderatssitzung deutlich, als es bei der Vorstellung des Planungsbüros Pröll-Miltner hieß, dass eine Gemeinde mit einer solchen Einwohnerzahl zu wenig Einkaufsmöglichkeiten habe. Bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplan brauchen wir deshalb nicht nur für Gewerbeansiedelung Lösungen, sondern auch bei der Ausweisung von Baugebieten neue Ansätze. Es kann nicht sein, dass überall „Jahrtausendlücken“ entstehen. Deshalb sollte bei einer Umlegung von Bauland dies nach Bedarf geschehen und zum Beispiel die Fläche von der Gemeinde aufgekauft und dann jungen Familien zur Verfügung gestellt werden.

Wichtige gesellschaftspolitische Fragen wurden nach den Erläuterungen des Vorsitzenden mit der CDU Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid diskutiert. Erstes Thema war wie wir mit dem Ansturm der Asylsuchenden und vertriebenen Menschen umgehen? Das Land Baden-Württemberg wird am Ende des Jahres 2014 wohl 23.000 Flüchtlinge aufgenommen haben. Insgesamt sind dann 200.000 Menschen als Asylsuchende in Baden-Württemberg. Ein weiteres Thema war, wie stellt sich die CDU in Baden-Württemberg zur AfD? Es steht für die CDU außer Frage die AfD sehr ernst zu nehmen. Allerdings sind trotz der Erfolge nur 10 Prozent überzeugt, dass die AfD weiter an Unterstützung gewinnen wird. 48 Prozent haben den Eindruck, dass die AfD nur schwer einzuschätzen ist. Insofern werden wir uns mit den Themen der AfD auseinanderzusetzen haben. Ein weiteres wichtiges Themenfeld war die Frage wird die Gefahr durch IS-Rückkehrer unterschätzt? Europäische Dschihadisten, die in ihre Heimatländer zurückkehren können einen neues Terror-Netzwerk bilden diese Gefahr ist nach der Ansicht vieler mehr als wahrscheinlich.Es kommen allerdings nicht alle zurück nach Europa, aber diejenigen, die zurückkommen, einige davon sind sicher psychologisch geschädigt, ganz unabhängig von der terroristischen Motivation. Einer von neun Auslandskämpfern, die zurückkommen, werden terroristisch bekannt. Das ist eine relativ kleine Zahl, aber es ist doch eine bedeutende Zahl, wenn man sich vorstellt, wie viele Westler nach Syrien gegangen sind. Es geht auch darum, sich bewusst zu sein, dass genauso wie in Afghanistan in den 80er-Jahren, im Prinzip ein neues Netzwerk entsteht. Gerade im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt und Ausmaß der Polizeireform in Baden-Württemberg, und den dadurch verlorenen Kontakten an der Basis, äußerte sich MdL Viktoria Schmid zu diesem Bereich, entgegen aller Beteuerungen des Innenministeriums, kritisch.