CDU Keltern

Die Baden-Württemberg-Partei

Auf Einladung der CDU Keltern zu einer Bildungsveranstaltung im Dietlinger Rathaus sprach die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport, Viktoria Schmid, am Donnerstag, den 2. Mai 2013, unter der Leitfrage „ Macht die Gemeinschaftsschule wirklich Sinn?“ zu Bürgerinnen und Bürgern aus der Region.

Nach Begrüßung der Gäste durch den CDU-Ortsvorsitzenden Michael Sengle stellte Viktoria Schmid in ihrem Vortrag die derzeitige Situation der Bildungspolitik in Baden-Württemberg dar. Sie berichtet: „Mit den Förderschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen, Gymnasien sowie den beruflichen Schularten verfügt Baden-Württemberg über eine leistungsstarke und zugleich zukunftsgerichtete Schulstruktur.“ Die Bildungspolitikerin wies darauf hin, dass das bisherige Bildungssystem in allen relevanten Studien immer exzellent abgeschnitten habe, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass auch die CDU bei einer Wiederwahl Verbesserungen am Schulsystem vollzogen hätte. Sie betonte zugleich, dass ein Systemwechsel wie unter Grün-Rot derzeit in Baden-Württemberg betrieben wird, mit der CDU nicht gegeben hätte. „Mit den gravierenden Strukturveränderungen im Bildungsbereich gefährdet die grün-rote Landesregierung unser bewährtes Schulsystem und macht damit aus unseren Kindern Versuchskaninchen. Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit, wäre hier geboten!“, so die Landtagsabgeordnete.

Viktoria Schmid betonte in ihrem Vortrag: „Für die CDU-Fraktion ist es von großer Bedeutung,  die bestmögliche Bildungspolitik vor Ort zu sichern. Wir müssen passgenaue Bildungs- und Förderangebote für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler in der allgemeinen und der beruflichen Bildung bereit stellen.“ Es bestehe die berechtigte Gefahr,  dass die Gemeinschaftsschule auf Kosten anderer Schularten entstehe. Durch kleinere Klassenteiler, mehr Fördergelder, bessere Ausstattung und vieles mehr werde versucht, den Schulträgern die Gemeinschaftsschule schmackhaft zu machen. Schmid ergänzte: „ Es muss alles dafür getan werden, dass die Qualität der Bildung und die Lernbedingungen unserer Schülerinnen und Schüler erhalten bleiben. Die CDU-Landtagsfraktion setzt sich dafür ein, dass die organisatorische und praktische pädagogische Basis einer Schule nicht gefährdet wird.“

Bei der anschließenden Diskussion wurde die Einführung der Gemeinschaftsschule sehr kontrovers diskutiert. Auch der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung wurde diskutiert. „Der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung kann man als zehnten Schritt vor dem ersten betrachten. Es zeigt sich immer deutlicher, dass nun die weiterführenden Schulen Schwierigkeiten mit dem Einschätzen des Bildungsniveaus der Grundschüler haben und nun den „schwarzen Peter“ zugesteckt bekommen haben“, sagte die Landtagsabgeordnete in der Diskussion.

„Oberstes Ziel der grün-roten Landesregierung muss sein, das Wohl des einzelnen Kindes in den Mittelpunkt zu stellen und jedem Kind eine bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Frei jeglicher Ideologie“, so der CDU-Vorsitzende Michael Sengle abschließend.