CDU Keltern

Die Baden-Württemberg-Partei

Treffen CDU Remchingen - Pfinztal - Keltern - Hochwasserschutz - Stadtbahn

Bild v.l.: Hermann Becker, Kurt Ebel, Dieter Walch, Matthias Guigas, Michael Sengle, Frank Hörter, Alfred Fleißner, Michael Wagner, Markus Ringwald, Achim Kirchenbauer, Martin Gegenheimer

CDU Verbände – Keltern, Remchingen, Pfinztal reden über Hochwasserschutz im Pfinztal und eine mögliche Stadtbahnverbindung Albtal – Pfinztal

Am Mittwoch 7. Mai 2014 trafen sich die CDU Gemeindeverbände Remchingen, Pfinztal und Keltern in Dietenhausen zu einem Sondierungsgespräch.


Hochwasserschutz

Nicht erst seit dem Hochwasser im vergangenen Jahr befassen sich die Kommunen im Pfinztal mit diesem Thema, sondern schon viel länger. Im Zuge der Planung einer Ortsentlastungsstraße, so Remchingens CDU Fraktionssprecher Dieter Walch, musste man sich bereits 2011 mit der aktuellen Hochwasserschutzsituation auseinandersetzten. Beim Bau des Regenrückhaltebeckens in Nöttingen im Jahr 1997, hat man bereits das Volumen bzw. Fassungsvermögen untersucht und damals für ausreichend gehalten, so Kreis- und Gemeinderat Kurt Ebel. Da sich seit 1997 die Regenereignisse entsprechend verschärft haben und dementsprechend auch die Bemessunggrundlagen der DIN angepasst wurden waren diese erneut zu prüfen, so Gemeinderat Martin Gegenheimer. Eine im Jahr 2012 beantragte Flussgebietsuntersuchung ist nun abgeschlossen. Diese hat ergeben, dass das 1997 auf einen 100jährlichen Hochwasserschutz ausgelegte Hochwasserrückhaltebecken nur noch einen 50jährlichen Hochwasserschutz bietet. Planungen wie die Erweiterung des Rückhaltebeckens aussehen könnten haben stattgefunden und sind in Einklang mit dem zweiten großen Projekt in diesem Bereich der Ortsentlastungsstraße Nöttingen gebracht worden, so Roland Kröner.

Beide Projekte sind im Haushaltsplan der Gemeinde Remchingen eingestellt und befinden sich derzeit in Planung konstatierte Matthias Guigas.

Selbstverständlich müssen wir über einen entsprechenden Hochwasserschutz der unterliegenden Gemeinden Remchingen und Pfinztal reden, denn das würden wir ja umgekehrt ebenso einfordern, so Gemeinderat Michael Sengle. CDU Fraktionssprecher Hermann Becker, erläuterte, dass auch für Dietlingen gerade geprüft werde, wie die Situation durch Maßnahmen verbessert werden könnte, um das Oberflächenwasser bei entsprechendem Starkregen aus Richtung Birkenfeld besser gebunden werden kann.

Dass diese Hochwasserschutzmaßnahmen nicht nur in Remchingen und Keltern begrüßt werden, sondern gerade auch im Pfinztal von großer Bedeutung sind, erklärte Kreis- und Gemeinderat Frank Hörter. Insbesondere das letztjährige Hochwasser zeigte deutlich, dass die derzeitigen Schutzmaßnahmen grenzwertig sind.   

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die nächste Hochwassersituation sicher nicht allzu lange auf sich warten lässt, deshalb sollten wir uns dringend frühzeitig und intensiv mit Schutzmaßnahmen auseinandersetzen.


Stadtbahn


Die CDU Keltern richtet ihren Blick mehr in Richtung Westen, so Michael Sengle, Vorsitzender der CDU Keltern.
Remchingen, Karlsbad, Pfinztal und Straubenhardt würden von einer Verbindung zwischen Albtal und Pfinztal nachhaltig profitieren bestätigte Fraktionssprecher Hermann Becker.
 
Durch diese Streckenführung könnte ein Lückenschluss zwischen den Albtalkommunen und den Gemeinden des Pfinztal entstehen. Somit würde eine neue Anbindung für zehntausende Einwohner geschaffen, so auch Fraktionssprecher Dieter Walch.  
Der Schüler- und Berufsverkehr und die zahlreichen Freizeitangebote in Remchingen und Keltern, sowie den angrenzenden Gemeinden würden hiervon ebenso nachhaltig eingebunden.  
Hierzu sollte Remchingen wie bereits in Keltern geschehen, eine technische Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, damit zumindest die Trasse gesichert werden kann, diesem Vorschlag wollte sich auch Kreis- u. Gemeinderat Kurt Ebel nicht verwehren.

Die Kosten für ein solches Projekt sind wenn wir die Berechnungen aus anderen Strecken (Straubenhardt-Pforzheim) nehmen, bei rund 70 Millionen zu suchen. Davon übernimmt der Bund 60 % das Land 20 % und die angeschlossenen Kommunen 20 %. Das wäre eine lösbare Aufgabe wenn die Kosten auf viele Jahre verteilt werden, so die anwesenden Gemeinderäte der Kommunen. Darüber waren sich auch alle Teilnehmer einig.   

Die Zukunft wird es zeigen, ob steigende Benzinkosten, zunehmender Verkehr und auch dadurch verlangsamte Busse dazu beitragen, dass eine mögliche Trassenführung zwischen Ittersbach, Keltern und Remchingen möglich wird, so der Tenor der anwesenden CDU Kreis- u. Gemeinderäte.